Bild: Abteilungsleiter Georg Hanslmaier (links), Sportlicher Leiter Andreas Bichlmaier (2. von rechts) und 2. Abteilungsleiter Daniel Hübner (rechts) begrüßen den neuen Trainer Marc Unterberger.
Unterberger neuer Trainer beim TSV Buchbach
Fußball-Lehrer unterschreibt bis Juni 2027 – Abteilungsleiter Hanslmaier: „Sind sehr froh“
Der Adler ist endlich gelandet! Fußball-Regionalligist TSV Buchbach hat die Nachfolge von Aleksandro Petrovic geklärt und hat einen neuen Trainer: Ab sofort übernimmt Marc Unterberger den amtierenden Vizemeister, bei dem er einen Vertrag bis Juni 2027 unterschrieben hat. Der 37-jährige Fußball-Lehrer ist ein Unterhachinger Urgestein und hat die Vorstädter zuletzt in der Drittliga-Saison 2024/25 betreut.
„Wir sind sehr froh, dass wir hier endlich Klarheit haben“, freut sich Buchbachs Abteilungsleiter Georg Hanslmaier nach wochenlangem Tauziehen, dass die wichtigste Personalie vom Tisch ist: „Wir wollten unserer Vereinsphilosophie treu bleiben und haben einen Trainer gesucht, der zu uns passt.“
An Angeboten hat es den Rot-Weißen seit Bekanntgabe des Wechsels von Petrovic als Co-Trainer zum Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth nicht gemangelt, aber das Anforderungsprofil bei einem Dorfclub in der Belletage des bayerischen Fußballs ist natürlich schon speziell: Fachliche Kompetenz muss mit Bodenständigkeit einhergehen – da braucht man feine Antennen, um den Ansprüchen gerecht zu werden und gleichzeitig das Ohr am Volk zu haben.
„Ich kenne Buchbach natürlich schon lange, aber die Gespräche mit den handelnden Personen, die ja schon seit einiger Zeit laufen, waren extrem positiv, Buchbach ist ein geiler Verein“, brennt Unterberger schon auf seine neue Aufgabe, nachdem er seit rund 14 Monaten bei Unterhaching nicht mehr aktiv im Trainingsalltag gefordert war, aber eben noch einen Vertrag hatte, der jetzt einvernehmlich aufgelöst wurde.
„Marc war viele Jahre als Jugendtrainer ein entscheidender Impulsgeber in unserem Nachwuchsleistungszentrum und war maßgeblich daran beteiligt, dass wir Top-Talente wie Karim Adeyemi und Maurice Krattenmacher entwickelt haben. Dafür möchten wir ihm an dieser Stelle nochmals herzlich danken. In seiner Zeit als Cheftrainer gab es gemeinsam Höhen und Tiefen bis zur Trennung im Dezember 2024. Für seine neue Aufgabe in Buchbach wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg“, erklärt Hachings Präsident Manfred Schwabl.
„Wir waren uns mit Marc schon länger einig. Und wir sind auch überzeugt, dass er richtig Bock auf den Job hat, aber es gab halt noch ein paar vertragliche Details zwischen beiden Vereinen zu klären, die sich etwas in die Länge gezogen haben“, ist auch Sportlicher Leiter Andreas Bichlmaier erleichtert, dass nicht nur für die Restsaison geplant werden kann, sondern dass auch schon die Weichen für die Saison 2026/27 gestellt werden können: „Vom Typus haben wir natürlich einen Trainer gesucht, der zu hundert Prozent nach Buchbach passt, wobei das ja nicht ganz einfach ist. Wir können uns keinen hauptamtlichen Trainer leisten, aber wir haben natürlich unsere Ziele. Von daher passt das auch mit der Lebensplanung von Marc sehr gut zusammen.“
Mit dem vorhandenen Kader ist der neue Coach mehr als zufrieden, kennt natürlich auch einige Spieler aus seiner Unterhachinger Zeit näher, muss sich aber in den nächsten Wochen noch ein genaueres Bild machen: „Grundsätzlich ist es eh Wahnsinn, was hier seit Jahren geleistet wird und was Georg und Andi für einen Kader hingestellt haben. Das ist schon mal ein Riesenkompliment wert, da ist in den letzten Jahren unfassbar viel richtig gemacht worden. Auf dem Fundament kann man aufbauen und damit identifiziere ich mich total, wobei es am Ende darum geht, dass man Woche für Woche die Punkte holen muss. Dann haben auch alle Spaß.“
Dem neuen Coach, der bereits am Mittwoch sein erstes Training in Buchbach geleitet hat, bleiben bis zum Restart in die Frühjahrsrunde gegen die SpVgg Greuther Fürth II noch vier Wochen Zeit, um die exakten Abläufe einzustudieren, das erste Testspiel unter seiner Regie steigt am Samstag um 12 Uhr beim TSV 1860 München II.
Aktuell überwintern die Rot-Weißen mit 27 Punkten auf Platz zehn und haben zwölf Zähler Vorsprung auf die Relegationszone. „Die Punkte kommen ja nicht von Ungefähr, das muss man jetzt so weiterführen. Aber man darf auch nicht vergessen, dass ein Trainerwechsel immer neue Energie bringt“, hofft Unterberger auf viele Erfolgserlebnisse.
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