Bild: Albano Gashi brachte die Buchbacher am Mittwoch in Deisenhofen in Front.

Erster Testspielsieg für den TSV Buchbach

2:0 in Deisenhofen – Gashi und Mehring treffen – Samstag Generalprobe gegen Schwaig

Im fünften Anlauf hat es endlich mit dem ersten Testspielsieg des TSV Buchbach geklappt: Die Rot-Weißen setzten sich am Aschermittwoch mit 2:0 (1:0) beim Bayernliga-Dritten FC Deisenhofen durch und blieben dabei auch zum ersten Mal in der Vorbereitung ohne Gegentreffer. Nun steht am Samstag um 14 Uhr die Generalprobe gegen die Sportfreunde aus Schwaig auf dem Programm, ehe es am 27. Februar gegen die SpVgg Greuther Fürth II wieder um Regionalliga-Punkte geht.

„Das war ein richtig guter Test von uns“, freut sich Trainer Marc Unterberger über den Erfolg, bei dem durchaus ein höherer Sieg möglich gewesen wäre. Bei besten Bedingungen auf dem Kunstrasen des Bayernligisten gaben die Buchbacher über weite Strecken den Ton an und gingen in der 37. Minute durch Albano Gashi in Front. Nach der Pause war es der eingewechselte Alexander Mehring, der den Deckel draufmachte (81.).

„Die Richtung stimmt, wir haben sehr sauber und mit gutem Gefühl verteidigt. Grundsätzlich sind wir über die gesamte Distanz im Inhalt geblieben, da sieht man schon die Entwicklung. Einziges Manko war die Torausbeute“, so Unterberger, der angesichts weiterer Großchancen durch Sammy Ammari und Daniel Muteba gerne den einen oder anderen Treffer mehr gesehen hätte. Neben Muteba, der mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, feierte auch Benedikt Ort in der zweiten Halbzeit sein Comeback – der Verteidiger musste ja wegen einer schweren Sehnenverletzung einige Monate pausieren.

Bis auf den Kreuzband-Rekonvaleszenten Tobias Sztaf konnte Unterberger in Deisenhofen auf den kompletten Kader zurückgreifen: „Wir haben jetzt einen gesunden Konkurrenzkampf, den wir auch brauchen. Für den Trainer ist es natürlich schön, wenn man von der Bank nachlegen kann und dabei stärker wird. Die Jungs, die reingekommen sind, wollen ja auch gegen Fürth in der Startelf stehen. Und natürlich sind das alle auch potenzielle Startelf-Kandidaten.“

Erbhöfe gibt es für den neuen Buchbacher Trainer ohnehin nicht: „Da zählt ganz klar das Leistungsprinzip. Wer am besten trainiert, der spielt. Auch wenn es da sicherlich oft auch nur um Nuancen geht. In den verbleibenden zehn Tagen wollen wir uns jetzt den letzten Feinschliff holen, wollen gegen Schwaig noch mal ein gutes Spiel machen und Selbstvertrauen tanken.“

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