Bild: Will den ersten Dreier unter seiner Regie mit dem TSV Buchbach feiern: Trainer Marc Unterberger.

Erster Dreier des Jahres im Visier

Buchbach Freitag um 19 Uhr gegen die SpVgg Bayreuth – Kader nahezu unverändert

Nach den beiden Punkteteilungen gegen die SpVgg Greuther Fürth II und beim TSV Schwaben Augsburg steht dem TSV Buchbach am Freitag der nächste Pflichtspieleinsatz in der Fußball-Regionalliga Bayern ins Haus: Die Rot-Weißen erwarten um 19 Uhr die SpVgg Bayreuth und wollen im dritten Anlauf den ersten Dreier unter der Regie von Trainer Marc Unterberger einfahren.

Mit dem 1:1 beim VfB Eichstätt und dem 2:1 über den FC Bayern München II ist die „Oldschdod“ gut aus den Startlöchern gekommen und hat den Rückstand auf die Gastgeber verkürzen können. Das Team von Trainer Lukas Kling rangiert vier Zähler hinter den Gastgebern auf Platz 13 und hat mittlerweile sieben Punkte Vorsprung auf die Relegationszone. Sportlich scheinen die finanziell angeschlagenen Bayreuther also in ruhigeres Fahrwasser zu steuern, nachdem in einem turbulenten Winter dem gesamten Kader freigestellt worden war, den Verein zu verlassen. Davon haben einige Stammkräfte Gebrauch gemacht, gleichzeitig gab es auch einige hochkarätige Neuzugänge, wie etwa Maximilian Fesser, der von den Würzburger Kickers gekommen ist und den Führungstreffer im Spiel gegen die kleinen Bayern markieren konnte.

Nach dem desaströsen Drittliga-Ausflug in der Saison 2022/23 spielen die Bayreuther inzwischen wieder das dritte Jahr Regionalliga und werden ab der nächsten Spielzeit wieder zu Amateurstrukturen zurückkehren. Außerdem verlässt Geschäftsführerin Dr. Nicole Kalemba Mitte nächsten Monats den Verein.

Die Gastgeber, die ja am Samstag in einem Zwei-Minuten-Endspurt noch das 2:2 bei den Schwabenrittern erkämpfen konnten, müssen weiterhin auf die verletzten Daniel Muteba und Manuel Mattera verzichten, haben aber ansonsten den gesamten Kader an Bord. Inwiefern Unterberger nach den Leistungen der letzten Woche, gerade auch von den Einwechselspielern, Veränderungen in der Startelf vornimmt, ist noch nicht ganz klar, aber die Auswahl fällt auf jeden Fall nicht ganz leicht: „Alle haben absolut gut trainiert, alle sind in der Verlosung.“ Gut möglich also, dass Kapitän Philipp Walter wieder von Anfang an aufläuft oder Neuzugang Philipp Zimmerer seine Chance von Beginn an bekommt. Ein weiterer Kandidat ist freilich auch Romeo Ivelj, der wieder genesene Josue M’bila dürfte dagegen eher von der Bank kommen.

„Wir haben ein Heimspiel, müssen gallig sein, wollen früh draufgehen und den Gegner unter Druck setzen. Da wollen wir an die 2. Halbzeit von Schwaben Augsburg anknüpfen und am Ende müssen die Zuschauer mit dem Gefühl nach Hause gehen, dass wir alles gegeben haben“, fordert Unterberger, der auf die Lernfähigkeit seiner Mannschaft setzt: „Bayreuth will, wie Schwaben Augsburg, auch in die Umschaltmomente kommen. Ich hoffe, dass wir da wahnsinnig viel gelernt haben, weil Bayreuth das sehr zielstrebig umsetzen kann. Wir müssen einfach auch sorgsamer mit unserem Ballbesitz umgehen, müssen bei den nun besser werdenden Platzverhältnissen in unsere Abläufe kommen und immer in Aktion bleiben. Da geht es auch um Abschlüsse, Einwürfe, Freistöße. Es wird mit Sicherheit ein enges Spiel, das wir dann auf unsere Seite ziehen können, wenn wir den Gegner viel beschäftigen.“

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