Bild: Abteilungsleiter Georg Hanslmaier begrüßt Tizian Zimmermann beim TSV Buchbach.
Buchbach verpflichtet Tizian Zimmermann
Innenverteidiger kommt von der SpVgg Unterhaching – Trainingsstart am Dienstag
Nächster Neuzugang für den TSV Buchbach: Von der SpVgg Unterhaching wechselt Tizian Zimmermann zu den Rot-Weißen und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2028. Der 24-jährige Innenverteidiger stand schon länger auf der Liste des Kultvereins, hatte aber bei den Vorstädtern noch einen gültigen Vertrag, so dass sich der geplante Wechsel zur Winterpause zerschlagen hat.
„Wir waren ständig im Austausch, jetzt sind wir natürlich froh, dass es mit dem Transfer geklappt hat“, sagt Buchbachs Abteilungsleiter Georg Hanslmaier. Der 1,87 Meter große Abwehrspieler wurde bei der TSG Balingen in Baden-Württemberg ausgebildet, ehe er zur Saison 2018/19 zur SpVgg Unterhaching wechselte und dort auf Anhieb in der Bundesliga-U17 Fuß fassen konnte. Bereits in der Saison 2021/22 absolvierte er 27 Spiele in der Regionalliga Bayern für die Hachinger, hatte aber anschließend etwas Verletzungspech. In der abgelaufenen Spielzeit stand er zehn Mal in der Regionalliga auf dem Platz und bestritt zwölf Spiele in der Landesliga Südost.
„Wir sind von seinen Qualitäten überzeugt, er hatte immer mal mit Verletzungen zu tun, da hatte er einfach Pech. Jetzt will er sich bei uns beweisen und freut sich auf die ganze Truppe“, so Hanslmaier, der überzeugt ist: „Das ist ein Spieler, der zu uns passen wird.“ Die bevorzugte Position des 24-Jährigen, der bei Haching Zimmerkumpel des Neu-Buchbachers Leo Kainz war, ist die Innenverteidigung, Zimmermann kann aber auch auf der Sechs oder im zentralen Mittelfeld spielen.
„Wir haben den Umbruch gut gestemmt, sind breit aufgestellt. Das ist ein vernünftiger Kader, auch weil die Qualität der jungen Spieler hoch ist. Da werden uns einige Jungs sofort helfen“, ist sich Hanslmaier nach nunmehr sechs Neuzugängen sicher, schließt aber weitere Transfers nicht aus: „Wir schauen, ob sich noch etwas ergibt, haben aber keinen Druck auf dem Kessel.“
Bis auf Daniel Muteba, der nach seiner Syndesmoseband-Operation noch etwas Zeit braucht, sollte der neue Trainer Sven Zurawka beim Trainingsstart am Dienstag alle Mann an Bord haben. „Wir müssen schauen, dass wir die jungen Spieler möglichst schnell weiterentwickeln. Für uns gilt es, wie immer, möglichst früh den Klassenerhalt einzutüten. Dafür werden nächste Saison bei 19 Mannschaften wohl 46 Punkte nötig sein. Bei drei Absteigern und zwei Releganten sind wir vom ersten Tag an in der Verlosung, trotzdem hoffen wir auf eine sorgenfreie Saison.“
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