Bild: Können die Buchbacher auch das Weiterkommen im Pokal bejubeln (von links)? Samed Bahar (verdeckt), Tobias Heiland, Faton Dzemailji, Tizian Zimmermann und Tobias Stoßberger.

Rot-Weiße nehmen die Pokalaufgabe sehr ernst

Dienstag um 19 Uhr in der 2. Runde beim Süd-Bayernligisten TSV 1880 Wasserburg mit voller Kapelle

Knifflige Aufgabe für den TSV Buchbach in der zweiten Runde des bayerischen Toto-Pokals: Der Regionalligist gastiert am Dienstag um 19 Uhr beim benachbarten Bayernliga-Aufsteiger TSV 1880 Wasserburg, der nach drei Liga-Spieltagen noch auf den ersten Punktgewinn wartet.

„Vom Start der Wasserburger lassen wir uns nicht blenden. Da kommt ein ganz hartes Stück Arbeit auf uns zu. Das kennt man ja, in so einem Spiel kann man sich auf einen Schlag aus einem Negativlauf befreien“, sagt Buchbachs Sportlicher Leiter Andreas Bichlmaier, der den „Löwen“ eine erfolgreiche Saison in der Bayernliga zutraut: „Wasserburg hat eine starke Mannschaft. Da wird seit Jahren super Arbeit geleistet.“

Das Duell zwischen den beiden Vereinen hat es schon seit vielen Jahren nicht mehr gegeben, in Pflichtspielen sind die Nachbarn zuletzt zu Buchbacher Bezirksliga-Zeiten aufeinandergetroffen, also vor der Saison 2003/04, in der die Rot-Weißen als Meister der damaligen Bezirksoberliga in die Landesliga aufgestiegen sind. „Bei der Auslosung haben wir uns richtig gefreut. Das wird ein heißes Duell, das viel verspricht. Und außerdem müssen wir nicht durch den halben Freistaat reisen“, so Bichlmaier, der natürlich auch die Brisanz der Begegnung einordnen kann, schließlich ist bei den Gastgebern mit Maximilian Hain der langjährige Buchbacher Kapitän der Sportliche Leiter.

Das Team von Trainer Florian Heller hat sich mit einem 4:0 beim Bezirksligisten SV Bruckmühl für die 2. Runde qualifiziert, die Buchbacher haben Mitte Juli den niederbayerischen Bezirksligisten FC Walkertshofen mit 6:0 aus dem Pokal geworfen. Personell wird es bei den Rot-Weißen keine großen Änderungen geben. Bichlmaier: „Wir treten mit der vollen Kapelle an und werden die Mannschaft aufs Feld schicken, die der Trainer aktuell am stärksten hält. Wir wollen unbedingt weiterkommen und werden keine Experimente eingehen, wobei es natürlich auch die eine oder andere Änderung gegenüber dem 5:1 vom Freitag gegen Eichstätt geben kann.“

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