Bild: Musste gegen Jonas Kronblichler dreimal hinter sich greifen: Buchbachs Torhüter Ludwig Zech.

Buchbach kassiert nächste Testpleite

Trotz 1:3 gegen Kirchanschöring gute Ansätze – Kronbichler trifft dreifach

Dritte Niederlage im vierten Testspiel für den TSV Buchbach und die Flut der Gegentreffer reißt nicht ab: Nach dem 1:5 gegen Hallbergmoos, dem 0:4 gegen die TSV 1860 München Junglöwen und dem 3:3 letzte Woche gegen den SV Erlbach mussten sich die Rot-Weißen am Samstag auf dem eigenen Allwetter-Platz dem Bayernligisten SV Kirchanschöring mit 1:3 (1:3) geschlagen geben.

Obwohl nahezu in Bestbesetzung, musste der amtierende Vizemeister der Regionalliga Bayern bereits in der 2. Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen, als SVK-Torjäger Jonas Kronbichler einen Freistoß in den Winkel zauberte – ein Traumtor! Doch die Buchbacher kamen schnell zurück und markierten nach einer schönen Kombination den 1:1-Ausgleich durch Tobias Heiland, der ebenfalls unhaltbar für SVK-Keeper Egon Weber traf, der ja auch schon vor einigen Jahren zwischen den Buchbacher Pfosten gestanden ist (9.). Nur wenig später hätte dann Romeo Ivelj den Führungstreffer für die Gastgeber erzielen können, scheiterte aber an Weber. „Wenn wir da das 2:1 machen, nimmt die Partie sicherlich einen anderen Verlauf“, sagt Buchbachs Trainer Marc Unterberger, der viele gute Ansätze gesehen hat, aber eben auch feststellen musste: „Momentan läuft es etwas gegen uns. Unser Keeper Ludwig Zech musste nicht einen Ball halten, aber trotzdem verlieren wir 1:3.“

Treffer Nummer zwei für die Gelb-Schwarzen erzielte erneut Kronbichler, der nach einem Foul von Rocco Tavra vom Punkt aus traf (11.). Und auch der dritte Treffer ging auf das Konto von Kronbichler, der in der 40. Minute einen Konter erfolgreich abschließen konnte. „Wir hatten rund 70 Prozent Ballbesitz, insgesamt waren aber viele gute Dinge dabei. Aber wir haben noch unsere Themen, an denen wir arbeiten müssen“, so Unterberger, der grundsätzlich zuversichtlich bleibt: „Wir jammern nicht. Wir bleiben bei uns, bleiben bei den Inhalten. Entscheidend ist, dass wir in 14 Tagen gegen Greuther Fürth II die drei Punkte einfahren.“

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