Bild: Sieht bei seiner Truppe den Leistungsgedanken stark ausgeprägt und hofft so auch in Landsberg auf einen Erfolg: Buchbachs Trainer Sven Zurawka.

Buchbach will Erfolgswelle weiter reiten

Samstag um 14 Uhr bei Aufsteiger TSV Landberg – Mögliche Rotation nach dem Pokalsieg

Es läuft für den TSV Buchbach: Tabellenführer in der Fußball-Regionalliga Bayern und nach dem 3:1 am Dienstag bei den Löwen im Viertelfinale des bayerischen Toto-Pokal. Rot-weißes Herz, was willst Du mehr? Jetzt bloß nicht übermütig werden und konzentriert weiterarbeiten, lautet die Devise von Trainer Sven Zurawka vor dem Auswärtsspiel am Samstag um 14 Uhr beim TSV Landberg.

Der Aufsteiger steht nach sechs Runden noch ohne Sieg da, hat sich aber bislang trotzdem wacker geschlagen, wie das 1:1 am vergangenen Sonntag bei den Münchner Löwen gezeigt hat. „Wir haben die Landsberger natürlich unter die Lupe genommen. Da steht eine Mannschaft mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern auf dem Platz“, sagt Zurawka und hat bei den Routiniers in erster Linie natürlich Furkan Kircicek und Ünal Tosun im Blick. Aber auch Tiziano Mulas und Neuzugang Halit Yilmaz sorgen für Struktur bei den Lechstädtern von Trainer RenéSchröder, die unbedingt gegen den TSV Buchbach überraschen und den ersten Saisonsieg feiern wollen.

„Wir gehen davon aus, dass Landsberg eine harte Nuss wird. Aber wir haben uns natürlich in den letzten Wochen mit sehr ordentlichen Leistungen auch viel Selbstvertrauen erarbeitet, das wir in Landsberg auf den Platz bringen wollen“, einen Spannungsabfall nach dem hoch verdienten Pokalsieg bei den Löwen erwartet Zurawka nicht: „Die Jungs haben bislang immer gezeigt, dass sie den Schalter jederzeit umlegen können.“

Inwiefern der Buchbacher Trainer die Rotationsmaschine anwirft, wollte der Coach erst nach dem gestrigen Abschlusstraining entscheiden: „Es geht darum zu sehen, ob wir die Müdigkeit aus den Knochen bringen.“ Für Zurawka vor allem auch eine Frage der Belastungssteuerung, um Verletzungen zu vermeiden, stehen den Rot-Weißen doch weiter anstrengende Wochen mit Pokal und Liga ins Haus.

Kapitän Samed Bahar hat immer wieder leichte Probleme mit der Hüfte, die aus dem Leistenbereich kommen, doch Zurawka ist zuversichtlich, dass der Leader auch in Landsberg mit an Bord ist. Direkte Ausfälle gibt es nach dem Pokal ohnehin nicht, eher im Gegenteil, denn mit Florian Wiedl, der am Donnerstag beim 2:2 der 2. Mannschaft in Oberbergkirchen auf dem Platz stand, kommt wohl eine weitere Alternative dazu.

Noch nichts geht bei Keeper Oskar Preil und bei Josue M’bila, aber Rocco Tavra befindet sich wieder im Aufbautraining und könnte in 14 Tagen wieder auf dem Platz stehen. Dass die Spieler, die bislang weniger Einsatzzeiten bekommen haben, mit den Hufen scharen, bewertet Zurawka natürlich positiv: „Ich habe den Jungs schon gesagt, dass wir jeden einzelnen Spieler brauchen. Alle schieben richtig an. Der Leistungsgedanke ist in der gesamten Truppe gut ausgeprägt. Das prägt uns. Alle wollen immer das Maximale rausholen. Und so können wir uns auch von Woche zu Woche pushen.“

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