Bild: Hat sich am Freitag beim Jubeln eine Kapselverletzung im Mittelfuß zugezogen: Buchbachs Trainer Sven Zurawka.

Buchbach will unbedingt ins Pokal-Halbfinale

Dienstag um 18.30 Uhr erneut gegen Schweinfurt – Zurawka mit Kapselverletzung

Neuauflage des Freitagsduell der Fußball-Regionalliga Bayern: Der TSV Buchbach erwartet vier Tage nach dem 3:1-Erfolg gegen den Drittligaabsteiger erneut den 1. FC Schweinfurt 05 in der SMR-Arena. Allerdings unter ganz anderen Vorzeichen, geht es doch ab 18.30 Uhr um den Einzug ins Halbfinale des Bayerischen Toto-Pokals.

Ein K.o.-Spiel also, in dem es nur Sieger und Verlierer geben kann – klar aber auch, dass die Rot-Weißen den Erfolg vom Freitag wiederholen wollen. „Ich habe ja schon im Sommer gesagt, dass der Pokal ein großes Ziel ist, allerdings ist es natürlich jetzt ein anderes Spiel als am Freitag. In der Liga haben wir schon sehr erfolgreich gepunktet und können da auch lockerer rangehen, aber am Dienstag haben wir jetzt eine echte 50:50-Situation“, sagt Buchbachs Trainer Sven Zurawka, der am Freitag beim Jubeln über den späten 2:1-Treffer von Philipp Zimmerer umgeknickt ist und sich eine Kapselverletzung im Mittelfuß zugezogen hat: „Ist unangenehm, aber mit viel Kühlen geht es schon wieder.“

Was das kickende Personal betrifft, sieht es nach der Punktspiel-Premiere des lange verletzten Florian Wiedl am Freitag durchaus vielversprechend aus. Jonas Wieselsberger, der am Freitag wegen Adduktoren-Problemen pausieren musste, könnte wieder eine Option sein. Ob es bei Albano Gashi nach muskulären Problemen schon wieder reicht, ist noch nicht absehbar. „Auch wenn es sportlich für jeden Spieler am Dienstag im Pokal ein großes Ding ist, müssen wir schauen, dass wir angesichts der Englischen Wochen, die jetzt auf uns zukommen, kein allzu großes Risiko eingehen. Es nutzt uns ja auch nichts, wenn dann die Spieler sechs bis acht Wochen ausfallen“, weiß der Buchbacher Trainer, der damit rechnet, dass Innenverteidiger Rocco Tavra und Keeper Oskar Preil in sieben bis zehn Tagen wieder einsatzfähig sind: „Beide stehen wieder im Mannschaftstraining. Vielleicht ist es auch ganz gut, dass wir aufgrund der Spiel-Belastung in nächster Zeit nur dosiert trainieren können. Da ist dann die Gefahr der Überforderung nicht so gegeben.“

Sollte im Pokalspiel nach 90 Minuten noch kein Sieger gefunden sein, geht es übrigens ohne Verlängerung direkt ins Elfmeterschießen. Ein mögliches Halbfinale fände dann erst im nächsten Jahr statt. Parallel spielt der TSV Aubstadt gegen die Würzburger Kickers, das dritte Viertelfinale wird am Mittwoch zwischen dem TSV Landsberg und dem FC Ingolstadt angepfiffen, der letzte Halbfinalist wird am 6. Oktober zwischen der SpVgg Unterhaching und dem SSV Jahn Regensburg ermittelt.

Grundsätzlich erwartet der Buchbacher Trainer eine Schweinfurter Mannschaft, die von Anfang an etwas höher steht als am Freitag. „Für uns wird es darauf ankommen, dass wir eine gute Frische an den Tag legen können. Aber die Jungs sind echt fit und arbeiten ja auch gut im Training, deswegen bin ich zuversichtlich, dass uns das gelingt“, so der Coach, der den über die Jahre so erfolgreichen Kultverein erstmalig ins Halbfinale des bayerischen Toto-Pokals führen könnte: „Wir erwarten von Anfang an mehr Gegenwehr als am Freitag, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das Spiel gewinnen werden, wenn wir wieder an die Leistung der ersten Halbzeit vom Freitag rankommen.“ Aber Vorsicht, Herr Zurawka beim Jubeln!

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