Familär: Alexander Spitzer wechselt im Sommer zum TSV Buchbach

Zwillingsbruder von Marcel kommt im Sommer – Jetzt drei Brüderpaare

Der TSV Buchbach wird ja gerne auch mal als Familienclub bezeichnet – normalerweise ist damit das familiäre Umfeld beim Fußball-Regionalligisten gemeint, doch spätestens ab der neuen Spielzeit ist das auch wörtlich zu nehmen: Mit Alex Spitzer schließt sich den Rot-Weißen der eineiige Zwillingsbruder von Marcel an, damit sind ab Sommer gleich drei Brüderpaare beim TSV Buchbach vereint.

Seit letzten Jahr stehen bereits Keeper Daniel Maus (26) und sein Bruder Tobias (19) unter Vertrag, zu Keeper Anderl Steer (20) gesellt sich im Sommer ja bekanntlich dessen älterer Bruder Tobias (23) und dann kicken auch die 21 Jahre alten Zwillingsbrüder Marcel und Alex Spitzer aus dem von Buchbach 20 Kilometer entfernten Egglkofen zusammen.

Der groß gewachsene Innverteidiger, der auch auf der Sechs spielen kann, ist zunächst beim SV Wacker Burghausen ausgebildet worden, ehe er ab 2016 beim TSV 1860 München im NLZ war, für den er in der U17 und in der U19 Bundesliga gespielt und 31 Spiele in der Bayernliga für die 2. Mannschaft bestritten hat. Seit Sommer 2019 steht der Defensivspezialist beim Liga-Rivalen SV Heimstetten unter Vertrag, für den er elf Spiele bestritten und ein Tor erzielt hat.

„Ich kenne die Spitzer-Zwillinge seit sie elf Jahre alt waren, der Kontakt ist nie abgerissen und jetzt freue mich, dass nach Marcel auch Alex zu uns kommt. Beide haben ja schon als Kinder die Spiele in Buchbach mit ihren Eltern beobachtet, insofern ist das schon eine besondere Geschichte“, sagt Sportlicher Leiter Anton Bobenstetter, der glücklich ist, dass ein weiterer 1,90-Meter Mann den Weg nach Buchbach gefunden hat: „Wir haben jetzt einige Spieler von Gardemaß, die Ecken und Freistoßflanken rausköpfen können. Zu meiner Zeit als Trainer waren wir ja in dieser Hinsicht nicht besonders gut aufgestellt.“

„Der Kontakt zu Buchbach ist schon letzten Sommer entstanden, auf Grund der Corona-Situation habe ich mich aber entschieden noch bei Heimstetten zu bleiben, weil ich ja erst gewechselt bin, für mich die Saison noch nicht abgeschlossen war und mich auch dort richtig wohl gefühlt habe“, berichtet Alex Spitzer und ergänzt: „Ich kenne Anton Bobenstetter schon seit ich elf Jahre war. Und habe auch mit seinem Sohn in Burghausen zusammengespielt. Wir hatten jetzt dann auch gute Vertragsgespräche und da ja mein Bruder auch dort spielt und meine Eltern auch in der Nähe wohnen, hat sich das ergeben. Außerdem kenne ich ja auch schon einige andere Spieler. Aber nichts desto trotz hat Heimstetten ein tolles Team, für das ich gerne gespielt habe.“

„Wir haben jetzt viele junge Spieler, die auch aus der Region kommen und sich bei uns weiterentwickeln werden“, ist Bobenstetter überzeugt und sieht die Rot-Weißen gut gewappnet: „Wir haben da für die nächsten Jahre viel Potenzial.“

 

Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors