Bild: Kommt mangels geeigneter Vorlagen derzeit nicht richtig ins Rollen: Buchbach Mittelstürmer Tobias Stoßberger.
Rot-Weiße auf der Suche nach dem Sieger-Gen
Entthronther Tabellenführer Freitagabend um 19 Uhr beim FV Illertissen zu Gast
Drei Tage nach der 1:4-Pleite gegen den FC Augsburg II gastiert der TSV Buchbach im Duell der Liga-Dinos am 15. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern beim FV Illertissen. Die Partie zwischen dem Tabellensechsten und dem jüngst entthronten Primus wird um 19 Uhr im Vöhlinstadion angepfiffen.
„Wir haben schon ein Thema und wollen wieder in die Spur kommen“, sagt Buchbachs Abteilungsleiter Georg Hanslmaier, der die aktuelle Situation natürlich weiterhin als komfortabel erachtet, aber auch perspektivisch denkt: „Jetzt sind wir aus dem Tritt geraten, jetzt wird es für die jungen Spieler schwieriger. Wir hätten uns wahrscheinlich leichter getan, wenn wir die Talente nach und nach immer wieder eingebaut hätten, als wir im Flow waren. Das haben wir versäumt.“
Nach zwei Niederlagen und zwei Unentschieden ist die Brust bei den Buchbachern natürlich nicht mehr ganz so breit wie noch vor drei Wochen, insofern könnte es zum Balanceakt werden, wenn Trainer Sven Zurawka jetzt die Startelf umstellt, die freilich zuletzt wenig Energie auf den Platz gebracht hat.
„Man hat schon gesehen, dass der eine oder andere Spieler nicht mehr so performt“, sieht Hanslmaier einige Leistungsträger nicht in einer Formkrise, aber eben auch nicht gerade auf dem Zenit. Der FV Illertissen, der im Sommer einen größeren Umbruch zu bewältigen hatte, tut sich derzeit aber auch nicht ganz leicht. Nach gutem Saisonstart wartet die Mannschaft von Trainer Walid Khaled auch schon seit vier Runden auf einen Dreier, hat aber in diesem Zeitfenster immerhin drei Punkte eingesammelt.
Verzichten müssen die Gäste auf Spielmacher Daniel Muteba, der gegen Augsburg die fünfte Gelbe gesehen hat, insofern muss Zurawka seine Startformation ohnehin umbauen. Joe Wieselsberger dürfte noch nicht zur Verfügung stehen, so dass Marinus Erber wieder als rechter Außenverteidiger starten könnte, zumal das Experiment mit Philipp Walter auf dieser Position nur bedingt erfolgreich war. Walter könnte mit seiner Erfahrung wieder in die Abwehrzentrale rücken und da für Stabilität neben Tizian Zimmermann sorgen. Allerdings könnte Zurawka auch mal Leo Kainz von Anfang an ins Feuer werfen, der bei seinen bisherigen Teileinsätzen stets einen guten Eindruck hinterlassen hat.
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