Bild: Traf sehenswert aus rund 40 Metern: Faton Dzemailji.
Ungefährdeter Einzug ins Achtelfinale des Toto-Pokals
6:1 vor 550 Zuschauern beim TSV 1880 Wasserburg – Sechs verschiedene Torschützen
Der TSV Buchbach hat das Achtelfinale im bayerischen Toto-Pokal souverän erreicht: Die Rot-Weißen setzen sich am Dienstagabend vor 550 Zuschauern beim Bayernliga-Aufsteiger TSV 1880 Wasserburg deutlich mit 6:1 (4:0) durch, wobei sich gleich sechs verschiedene Torschützen für die Treffer verantwortlich zeichneten.
„Wir waren in der ersten Halbzeit einfach brutal effektiv und haben aus vier Chancen vier Tore gemacht. Kompliment an die Truppe“, so Trainer Sven Zurawka, der aber kritisch anmerkte: „Teilweise haben wir zu sorglos verteidigt und immer wieder unnötig auf Abseits gespielt. Das sind Punkte, die ich nicht mag.“
Der Regionalligist brauchte, wie schon beim 5:1 am Freitag gegen Eichstätt, keine lange Anlaufzeit: Bereits in der zehnten Minute gingen die Gäste im Altstadt-Stadion in Führung, als Leo Haas einen perfekten Diagonalball von Faton Dzemailji erwischte und Keeper Lino Volkmer überlupfte. Die Wasserburger Löwen, bis dato eigentlich gut im Spiel, fanden zunächst keine Antwort und musste in der 17. Minute bereits das 0:2 durch Buchbachs Kapitän Samed Bahar quittieren, der nach einem Abpraller die zweite Welle nutzte und aus 15 Metern unter die Latte traf.
Hoffnung hätte für die Gastgeber aufkeimen können, wenn Vinzenz Egger in der 24. Minute nicht allein vor Ludwig Zech gescheitert wäre. So aber zogen die Rot-Weißen äußerst effizient weiter ihre Kreise und erhöhten in der 40. Minute nach einer diagonalen Verlagerung von Albano Gashi durch Tobias Heiland auf 3:0, der mit einem Chipball erfolgreich war. Vier Minuten später war Außenverteidiger Jonas Wieselsberger mit einem sehenswerten Volleytreffer aus 16 Metern zur Stelle und markierte damit den Pausenstand.
Nach vielen Wechseln auf beiden Seiten fehlte im zweiten Abschnitt zunächst etwas der Spielfluss doch in der 74. Minute erhöhte der sehr aktive Dzemailji mit einem Weitschuss aus 40 Metern gegen den aufgerückten Volkmer auf 5:0, ehe der eingewechselte Tobias Sztaf nach einer perfekten Flanke von Marinus Erber das halbe Dutzend per Kopf vollmachte (80.). „Zurawka: „Ein geiles Kopfballtor, bei dem Sztafi mal wieder seinen Torriecher unter Beweis gestellt hat.“ Für den Wasserburger Ehrentreffer sorgte schließlich der ebenfalls eingewechselte Torjäger Robin Ungerath in der 87. Minute, der am zweiten Pfosten einnetzen konnte. „Das hat mich ein wenig geärgert, weil wir eigentlich zu Null spielen wollten“, monierte der Buchbacher Coach, der mit den eingewechselten Spielern sehr zufrieden war und besonders Leo Kainz lobte: „Er ist zur Pause für Rocco Tavra gekommen und war sofort on point da.“
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