Bild: Will sich mit einem Sieg verabschieden: Kevin Hingerl.

Buchbach will Bastion Eichstätt knacken

Samstag um 14 Uhr letzter Regionalliga-Auftritt für Hingerl, Ammari und Orth

Anspruchsvolle Aufgabe für den TSV Buchbach am letzten Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern: Die Rot-Weißen gastieren am Samstag um 14 Uhr beim VfB Eichstätt, der ja als Aufsteiger eine überragende Saison spielt und derzeit Rang fünf einnimmt und insofern in einer Tabellenregion steht, die den Buchbachern vor der Saison auch vorgeschwebt hätte.

Das wäre natürlich auch machbar gewesen, wenn man sieht, wie dicht das Feld hinter den Top-Teams gedrängt ist, aber schon in der Vorrunde haben die Buchbacher zu viele Punkte liegen gelassen, vor allem war aber die Serie von fünf Pleiten in Folge vor dem 6:3 letzte Woche gegen Aschaffenburg maßgeblich dafür, dass jetzt nur noch maximal Platz zehn drin ist.

„Nachdem wir so auf die Fresse bekommen haben, hat man gemerkt, wie gut der Sieg gegen Aschaffenburg dem ganzen Verein getan hat. Diese positiven Vibes wollen wir mit nach Eichstätt nehmen, wobei wir natürlich wissen, wie schwer die Aufgabe ist“, sagt Buchbachs Interimstrainer Kevin Hingerl, wohl wissend, dass Eichstätt immer ein extrem holpriges Pflaster für die Rot-Weißen war: Bei insgesamt sechs Gastspielen in Liga und Pokal ist den Buchbachern noch nie ein Sieg in Eichstätt gelungen, ein einziges Remis aus dem Jahr 2022 steht da für den noch amtierenden Vizemeister zu Buche, ansonsten hat es stets Niederlagen gesetzt.

„Das wird wieder extrem ekelig, Eichstätt steht ja nicht umsonst so weit oben und hat ja auch nach den Top-Drei die beste Abwehr der Liga. Die Eichstätter wissen, was sie können, und das machen sie gut“, zollt Hingerl der Truppe von Dominik Haußner Respekt. Zu sehr wollen sich die Rot-Weißen aber nicht mit den Qualitäten der Gastgeber beschäftigen. „Wir wollen unser Spiel durchziehen. Gegen Aschaffenburg hat man ja gesehen, dass wir das können.  Aber nach dem 3:0-Vorsprung ist auch klar geworden, wie leicht es für den Gegner ist, wenn wir zwei Gänge zurückschalten und nicht mit 100 Prozent auf dem Platz stehen“, so Hingerl, der ja nach dem Erfolg gegen Aschaffenburg gesagt, dass ihm die Gegentore egal waren, der aber jetzt auch klarmacht: „Ich habe keine Lust, dass wir wieder drei Dinger fressen.“

Personell plagen die Buchbacher derzeit keine Sorgen, so dass man in Eichstätt eine ähnliche Formation erwarten kann wie beim letzten Heimspiel. Hingerl: „Vorausgesetzt, dass nichts mehr passiert, wird es wohl wenig Änderungen geben. Es muss aber auch klar sein, dass ich mich jetzt nicht hinstelle und sagen werde, dass ich mit einem Punkt zufrieden bin. Wir wollen den Dreier mitnehmen, schließlich ist es für einige von uns ja auch das letzte Spiel in der Regionalliga.“ Das gilt für Rekordspieler Sammy Ammari und auch für Bene Orth, aber natürlich auch für Hingerl selbst, der ja nächste Saison in der Regionalliga West für Gütersloh auflaufen wird: „Ich will mich nicht an eine Niederlage im letzten Spiel erinnern müssen.“

Wie es gegen Eichstätt geht, haben die Buchbacher in der Vorrunde beim 3:2-Erfolg gezeigt, als Daniel Muteba und Tobias Stoßberger getroffen haben, ehe Hingerl selbst in der Nachspielzeit einen Strafstoß zum Siegtreffer verwandeln konnte. Wiederholung erwünscht.

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