Bild: Alexander Mehring könnte nach dem Ausfall von Kevin Hingerl heute gegen Augsburg II wieder in die Startelf rücken.

Unterberger: Müssen wieder Fußball arbeiten

Buchbach erwartet Freitag um 19 Uhr den FC Augsburg II – Heiland wieder an Bord

Zum Abschluss der Englischen Woche in der Fußball-Regionalliga Bayern erwartet der TSV Buchbach am Freitag um 19 Uhr den FC Augsburg II und will nach drei Niederlagen in Folge die Trendwende einleiten. „Wir müssen wieder Fußball arbeiten. Das ist das Wichtigste“, sagt Trainer Marc Unterberger vor der Partie vom 31. Spieltag.

Den Klassenerhalt haben die Rot-Weißen ja längst in der Tasche, es geht also vor allem auch um die Ehre und im Sinne des Wettbewerbs um Fairness, zumal die Augsburger trotz des 2:1-Sieges im Derby gegen Schwaben Augsburg weiterhin mitten im Abstiegskampf stecken. Unterberger: „Die Frage ist doch, wollen wir 100 Prozent Buchbach zeigen, wollen wir scharf und fokussiert sein, oder wollen wir nur 95 Prozent. Dann wird es aber gegen jeden Gegner schwer. Augsburg kämpft ums Überleben und sieht nach dem Sieg am Dienstag Licht am Ende des Tunnels. Jetzt werden die Augsburger alles in die Waagschale werfen, um aus dem Tunnel rauszukommen.“

Große Veränderungen im Kader wird es bei den Hausherren nicht geben, allerdings fehlt Innenverteidiger Kevin Hingerl wegen muskulärer Probleme. Dafür kehrt Zauberfuß Tobias Heiland nach überstandener Muskelverletzung zurück. Bei Joe Wieselsberger dauert es noch einige Tage, ehe der Verteidiger wieder richtig anpacken kann, Daniel Muteba, Manuel Mattera und Tobi Sztaf sind ohnehin noch kein Thema.

Unabhängig vom Personal will Unterberger seine Mannschaft konzentriert malochen sehen: „Im Fußball ist die A-Note entscheidend, für die B-Note kann man sich nichts kaufen. Es sieht zwar schön aus, wenn man wenig lange Bälle spielt und sich von hinten rauskombiniert. Aber wenn man dann die Bälle verliert und der Gegner Danke sagt, bringt das nichts.“

Soll nicht heißen, dass Unterberger kein Freund des gepflegten Fußballs ist, aber der Buchbacher Coach will erst mal die Basics sehen: „Es gibt gute Gründe, warum wir siebenmal hintereinander nicht verloren haben, aber es gibt auch gute Gründe, warum wir jetzt dreimal als Verlierer vom Platz gegangen sind. Wir haben jetzt dreimal nach dem gleichen Muster verloren, obwohl wir nicht schlecht gespielt haben.“ Bruder Leichtfuß, mangelnde Konzentration und individuelle Fehler sind neben dem fehlenden Momentum die Hauptgründe für die jüngste Misere – daran müssen die Rot-Weißen von der ersten bis zur letzten Minute arbeiten.

Insgesamt 27mal sind sich die beiden Gründungsmitglieder der Regionalliga Bayern schon gegenübergestanden, bei acht Unentschieden gingen die Buchbacher neunmal als Sieger vom Platz, zehnmal heimsten die Jungprofis des Bundesligisten den Dreier ein. Im Hinspiel gab es nach Treffern von Romeo Ivelj und Tobias Stoßberger (2) einen klaren 3:0-Erfolg für den amtierenden Vizemeister, so deutlich müssen es die Rot-Weißen heute in der SMR-Arena nicht machen, Hauptsache die Punkte bleiben in Buchbach.

Foto & Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors